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Projektchöre


Auf dieser Seite erfahren Sie Einzelheiten über unsere durchgeführten Projekt-Chöre:


Flyer Projektchor 2013


1. Auftritt: Beim Herbstkonzert am 12. November 2011

War ein voller Erfolg. Danke an alle neuen Sängerinnen und Sänger!

 

 

Herbstkonzert 2011

Projektchor 2011

Weitere Fotos im Fotoalbum


WIEDERHOLUNG DER OPERNGALA

AM SAMSTAG, DEN 03. FEBRUAR 2007

 


Fotoalbum 1

Operngala 2006

Fotoalbum 2

Operngala 2006

 

Wer einen Konzert-Mitschnitt als DVD-Video haben möchte,

soll sich bitte bei Helmut Block melden.


Unsere große Operngala war ein voller Erfolg.

Vielen Dank allen mitwirkenden Chören,

Gesine Roth und Benjamin Ammann als Solisten,

Tobias Kassenbrock als Harlekin,

allen hinter den Kulissen und ganz besonders

unseren Dirigenten Sibel und Andreas Demmel!


Pressebericht von Schriftführer Helmut Block

(erschienen in "Odenwald extra" am 07.12.2006)


Vorstand des MGV dankt dem Kinderchor der GAZ-Schule

 


 

Und Don Giovanni stemmt Colakästen
Operngala: Wenn Bassa Selim eine Dönerbude betreibt und Paminas Handy klingelt, dann peppt eine Chorgemeinschaft bekannte Klassiker auf

 

REICHELSHEIM. Erstaunt nahm der Besucherstrom die seltsamen Gestalten mit Bierflaschen am Eingang der Reichenberghalle wahr, die mit dem Harlekin auf dem Boden saßen. Als wenig später die Lichter im Saal ausgingen, erkannten die Zuschauer jene saloppen Männer wieder, die suchenden Blickes durch die Reihen liefen, um schließlich auf den beiden Klavieren die Ouvertüre zur „Zauberflöte“ anzustimmen.

Nun stürzte der Harlekin herein, verfolgt von einem Arbeiter in blauer Latzhose. Die Verblüffung löste sich in Heiterkeit auf, als der Kostümierte auf die Bühne gehievt war. Nun begrüßte er mit salbungsvollen Worten die Gäste und kündigte Szenen voller Heiterkeit, Liebe und Begehren, Mord und Totschlag nebst Ver- und Entführung an. Der Vorhang ging auf – und gab den Blick frei auf bunt behelmte Bauarbeiter und Putzfrauen in Kittelschürzen.

Dieser originelle Einfall eröffnete die Opern-Gala des MGV Eintracht 1844 Reichelsheim, die gemeinsam mit dem Gesangverein 1852 Ober-Klingen, dem Frauenchor „Your Songs“ und dem MGV Eintracht 1893 Ober-Kinzig unter der Leitung von Sibel und Andreas Demmel gestaltet wurde. Ein Mond wanderte an der Wand hoch, und die illustre Sangesgemeinschaft intonierte den „Mondchor“ aus den „Lustigen Weibern von Windsor“ von Otto Nicolai.

Harlekin Tobias Kassenbrock schlug mit seinen frechen, frivolen Kommentaren die Brücke zwischen den Solo-, Duett- und Chorvorträgen, flirtete mit den Damen im Publikum und überreichte ihnen seine Mobilnummer.

So reihten sich nach Beiträgen aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“ und Otto Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ sowie „Falstaff“ der „Priesterchor“ und, nunmehr von festlich gekleideten Chorpaaren gesungen, „Treulich geführt“ aus Wagners „Lohengrin“ aneinander. Ein Kinderchor der Georg-August-Zinn-Schule sang und tanzte für die Hochzeitsgesellschaft die „Polovetzer Tänze“ aus Alexander Borodins „Fürst Igor“.

Im Anschluss lieferten sich Sopranistin Gesine Roth als „Blondchen“ und Bass-Bariton Benjamin Amman als „Osmin“ bei Mozarts „Entführung aus dem Serail“ einen musikalischen Geschlechter- und Kulturkampf: Die blonde, kratzbürstige Powerfrau zeigte dem machohaften Muselmann über ihre Arie „Durch Zärtlichkeit und Scherzen“, wie man europäische Frauen gewinnt. Das kraftvolle „Bassa Selim lebe lange“, vom gemischten Chor in orientalischen Kostümen vorgetragen, beendete den ersten Teil.

Gemeinsam mit dem Pianisten Jan Wilke, den Gastsängern Gesine Roth und Benjamin Amman von der Akademie für Tonkunst in Darmstadt hat das Dirigentenehepaar Demmel die Chöre zu Höchstleistungen motiviert. Eine gelungene Auswahl bekannter Chor- und Solistenstücke, eingebunden in eine ansprechende Moderation und phantasievoll in Szene gesetzt – das gefiel in der ausverkauften Reichenberghalle. Wo sonst hofft Pamina im Cocktailkleid auf eine Handynachricht ihres Lovers, wann ziert Bassa Selims Name schon einmal eine Döner-Bude, und wo liegt Don Giovanni die Damenwelt zu Füßen, weil er mit nacktem Oberkörper halbleere Colakästen stemmt?

Als abenteuerlich verkleidete Schar gab sich der Chor nach der Pause mit dem „Zigeunerchor“ aus Verdis „Troubadour“. Ein Raunen ging durch das Publikum, als die Landfahrer den „Gefangenenchor“ aus „Nabucco“ anstimmten. Hie und da wurde leise mitgesummt, und mancher Besucher wiegte sich im Takt auf seinem Stuhl. Im grünen Lodenwams schmetterten die Männer ihr „Tralala“ aus Carl Maria von Webers „Freischütz“. Danach beeindruckte Benjamin Ammann neuerlich mit zwei Baritonsoli aus Mozarts Feder. Gesine Roth glänzte mit der Arie „Ah tardai troppo“ von Gaetano Donizetti.

„Bald prangt, den Morgen zu verkünden“ erklang von den zarten Kinderstimmen des GAZ-Chores aus der „Zauberflöte“, bevor alle sich zum Finale versammelten und ins mitreißende „Libiamo“ aus Verdis „La Traviata“ einstimmten. Andreas Demmel übernahm mit Gesine Roth die Soloparts – und nach minutenlangem Applaus folgte noch eine Zugabe.

Mit dieser Darbietung hat die Chorgemeinschaft aufs Neue ihre Sangesfähigkeit und eine imponierende Bühnenreife unter Beweis gestellt.

SABINE KOCH
Quelle: Odenwälder Echo vom 22.11.2006


Wer einen Konzert-Mitschnitt als DVD-Video haben möchte,

soll sich bitte bei Helmut Block melden.

 

 



Auftritt beim Märchenfestabend an den

Reichelsheimer Märchen- und Sagentage,

am Samstag, 28.10.2006!

Einsingen um 19 Uhr in der

Reichenberg-Schule!

 

 CHORPROBEN FÜR DIE OPERNGALA:

 

¯ Fr., 03.11./ 10.11. u. 14.11.: 20 Uhr, Ev. Gemeindehaus

¯ Mi, 15.11.: Do, 16.11.: jeweils um 19:30 Uhr in der Reichenberghalle

 

Freitag, 17.11.2006, um 20 Uhr,

im Ev. Gemeindehaus Reichelsheim!

 

 Mitwirkende Gesangsvereine:

MGV "Eintracht" 1844 Reichelsheim e.V.

Gesangsverein 1852 Frauenchor "Your Songs" Ober-Klingen

MGV Eintracht 1893 Ober-Kinzig

 

Eintrittskarten für die
"OPERN - GALA"

sind ab sofort erhältlich bei der

Gemeindeverwaltung Reichelsheim, Bismarckstr. 43,

64385 Reichelsheim, Tel. 06164-50826 u. 50838


Presseartikel Odenwälder Echo vom 23.10.2006

 

Schlauchboot, Podeste, Leitern und eine Bank
Herbstkonzert: Kulisse der Operngala in der Reichenberghalle mit Laien und Profis

REICHELSHEIM. Links auf dem Holzboden liegt ein orangenes Schlauchboot, in der Mitte stehen Podeste, davor sind Aluminiumleitern und eine Bank aufgestellt. Da erklimmen Frauen und Männer die Bühne von beiden Seiten. „Bitte lächelt, dem Publikum nicht den Rücken zuwenden, bildet Grüppchen, umarmt euch,“ ruft eine resolute Männerstimme.

„Achtung, noch fünf Takte Vorspiel,“ ertönt es dann energisch und plötzlich richten sich alle Blicke auf die Handbewegungen der zierlichen Frau mit dem wippenden Pferdeschwanz, um gleich darauf zur Klavierbegleitung den Mondchor anzustimmen.

Stellprobe in der Reichenberghalle ist angesagt – eine ungewöhnliche Übungsstunde für die Chorgemeinschaft des MGV „Eintracht“ Reichelsheim, die zu ihrer „Operngala 2006“ nicht nur den richtigen Ton treffen, sondern auch „schauspielern“ muss. Ungewohnt sind auch der Auftritt in wechselnden Kostümen und das Singen in italienischer Sprache.

Doch Dirigentin Sibel Demmel und ihr Mann Andreas am Klavier erarbeiten geduldig jede Szene, achten auf Einzelheiten und geben freundlich und humorvoll ihre Regieanweisungen. Die Stimmung ist gut im wahrsten Sinne des Wortes. Nach viermonatiger Einstudierung wird auswendig gesungen und diszipliniert an den Details gefeilt. Am Samstag, (18.) um 17 Uhr ist es dann so weit: Gemeinsam mit dem Männergesangverein Ober-Kinzig, dem Frauenchor „Your Songs“ aus Ober-Klingen und einem Kinderchor von der Georg-August-Zinn-Schule werden die schönsten Opernchöre von Mozart bis Wagner in der Reichenberghalle interpretiert. Eine geschickte Moderation (Tobias Kassenbrock) verknüpft die szenischen Darstellungen. Ergänzt wird der Auftritt der etwa hundert Mitwirkenden von der Sopranistin Gesine Roth und dem Bass Benjamin Ammann von der Akademie für Tonkunst in Darmstadt; Jan Wilke begleitet Klavier.

„Es geht auch anders“ so das Credo des Ehepaares Demmel, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Gesangverein „von jeglichen Klischees zu befreien“. Nach dem überwältigenden Erfolg der „Klangperlen-Gala“ im Frühjahr sind nun viele auf das Herbstkonzert „Operngala 2006“ gespannt. Eintrittskarten gibt es in der Gemeindeverwaltung Reichelsheim, Bismarckstraße 43, Telefon 06164 50826 oder 50838.

kof
Quelle: Odenwälder Echo vom 23.10.2006                                                                                                                                                   


Presseartikel "Reichelsheim aktuell" November 2006

 


 Fotos vom Probenwochenende für die Operngala 2006

 

Album 1

Album 2

Album 3

 

ZUSÄTZLICHE PROBEN FÜR DIE OPERNGALA

Dienstags sind Chorproben für den Männerchor in Ober-Kinzig, meistens in Gumpersberg um 20 Uhr. Die Teilnehmer treffen sich immer eine halbe Stunde vor Probenbeginn an der VoBa in Reichelsheim. (19:30 Uhr)

Mittwochs sind auch Chorproben für den Frauenchor im Schützenhaus Ober-Klingen. Auch hier ist der Treffpunkt für die Teilnehmerinnen an der VoBa eine halbe Stunde vor Probenbeginn.

Die nächste Chorprobe des Männerchores in Ober-Kinzig, findet am

Dienstag, 07. November 2006, um 20:00 Uhr statt!

 


PROJEKTCHOR  -  "KLANGPERLEN"

 

Furioser Einstand unserer

neuen Dirigentin

Fotos vom Konzert "Klangperlen"

Foto-Album 1

Foto-Album 2

Die Video-DVD des Mitschnittes

von der Chor-Gala "Klangperlen"

am 21. Januar 2006

in der Reichenberghalle will ich haben!

Bitte auf den Button klicken:

(Es öffnet sich das E-Mail-Programm)

 

 

Einzelne Informationen zum Gala-Konzert

finden Sie im Programmheft:

Operngala


Wenn Prüfungen immer so schön wären
Chormusik: Mit „Klangperlen“ setzt Sibel Demmel auf ihrem Weg zur Chorleiterin eine besondere musikalische Note

REICHELSHEIM. „Schade, dass es schon vorbei ist“, meinte eine Zuhörerin am Ende der zweistündigen Klangperlen-Chorgala. Unter der Leitung von Sibel Demmel aus Michelstadt hörten die Gäste in der voll besetzten Reichenberghalle einen Querschnitt klassisch-originaler Chormusik, deren akkurate und empathische Ausführung sie zu Begeisterungsstürmen mit Bravorufen und stehend dargebotenem Applaus hinriss.

Sibel Demmels Konzertdebüt gehört zu den Prüfungsanforderungen für den Abschluss ihrer Ausbildung zur Chorleiterin mit der „Künstlerischen Reife“ an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Erwähnenswert ist auch das Programmheft zur Chorgala mit zahlreichen Details über Chöre, Komponisten und Werke.

In dem eigens für dieses Konzert gegründeten Projektchor fanden sich Sänger und Sängerinnen aus dem Frauenchor „Your Songs“ Ober-Klingen, den Männerchören Ober-Kinzig und Reichelsheim sowie dem Kinder- und Jugendchor Wolfskehlen zusammen. Kurze Erläuterungen gab Moderator Konrad Zschiesche.

Die Frauen sangen zunächst zwei Madrigale: Der Schellenkranz begleitete das muntere „Tre villanelle“ des Italieners Adriano Banchieri über drei tanzende Bauernmädchen, während „Kikeriki, kakanei“ lautmalerisch vom eierlegenden Federvieh erzählte. Das weltliche Lied entstammte der Feder von Thomaskantor Johann Hermann Schein.

Aus kräftigen Männerkehlen erklang sehnsuchtsvoll das „Schifferlied“ von Friedrich Silcher, der auch als Volksliedsammler einen Namen hat. Neben Carl Maria von Weber, dessen berühmter Jägerchor aus dem „Freischütz“ mit fröhlichem „Tralala“ daherkam und vom flotten Klavierspiel Andreas Demmels unterlegt wurde, zählt er zu den Vertretern der Romantik.

In der Musik als „einer Sprache, die jeder verstehen kann“, drücke sich auch die Religiosität aus. Damit schlug der Moderator den Bogen zu dem kurzen Psalmlied des bedeutendsten deutschen Komponisten des Frühbarock, Heinrich Schütz. Auch das folgende „Ave Maris Stella“ von Josef Rheinberger trugen die Frauen mit Eindringlichkeit vor.

Von dem englischen Zeitgenossen John Rutter stammt der musikalische Segen „The Lord bless You“, dessen mächtig anschwellendes „Amen“ sanft und berührend ausklang. Der Brite Bob Chilkott schrieb ein bei Kinderchören beliebtes Stück: Die hellen Mädchenstimmen des Jugendchors Wolfskehlen fragten eindrücklich „Can you hear me?“, umrahmt mit Gesten aus der Gebärdensprache. Mit dem französischen Titel „Dirait-on“ aus den „Chansons des Roses“ des Amerikaners Morten Lauridsen endete der erste Konzertteil.

Ein gutes Dutzend Musiker des Kammerorchesters Darmstadt verstärkte nach der Pause die Chöre, und Sibel Demmel schwang nun einen Dirigentenstab. Das getragene „Ave verum Corpus” aus dem unvollendeten Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart füllte den Saal, charakterisiert als „lyrischer Ton in geistlichem Gewand“. Ebenso überwältigt lauschten die Besucher den vier Stücken aus Georg Friedrich Händels erfolgreichstem Oratorium „Judas Maccabäus“. Gastsängerin Gesine Roth glänzte mit ihrem glasklaren Sopran. Der jubelnde Chor „Seht den Sieger“ des deutschen Weltenbürgers Händel ist vielen geläufiger als weihnachtliches „Tochter Zion“.

Moderner Messe-Klang kam von Leonard Bernstein: Jan Wilke übernahm den Klavierpart im „Gloria tibi“ und webte mit den Schlagzeugern des Kammerorchesters ein Grundmuster zum zarten Klang des Kinderchors, über den sich die Baritonstimme von Andreas Demmel erhob.

Als abschließende Krönung der Klangperlenkette trugen die Chöre drei Vertonungen aus der mittelalterlichen Liedersammlung „Carmina burana“ (entstanden 1217 bis 1250) vor, die lateinischen und deutschen Strophen setzte Carl Orff musikalisch um. Der kunstvolle Sopran Gesine Roths und der sonore Bass von Roland Mayer mündeten in ein mitreißendes finales „Tempus est iocundum“ aller Musiker, angefeuert vom wirbelnden Klappern der Kastagnetten. Erst nach dem lustigen „Lama-Swing“ des Kinder- und Jugendchors Wolfskehlen und einer Wiederholung des letzten Orff-Vortrags konnten die Akteure die Bühne verlassen.

Auf die für November geplante „Operngala“ darf man jetzt schon gespannt sein.

Quelle: Odenwälder Echo         Sabine Koch
23.1.2006


Konzert "Klangperlen" zur Prüfung

Als angehende Chorleiterin gab unsere neue Dirigentin Sibel Demmel am

Mittwoch, 01. Februar 2006, in der Darmstädter Akademie für Tonkunst

ein Konzert im Rahmen ihrer künstlerischen Reifeprüfung.

Sie hat die Prüfung mit Bravour bestanden.

Wir sagen herzlichen Glückwunsch!


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